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Donnerstag, 2. Oktober 2014

SCHUSS - TOR - AUSWÄRTSSIEG


Nachdem die mediale FC-Haue sich nach dem Bayern-Spiel mehr und mehr auf die Minutenzählerei ohne Torerfolg konzentrierte, hat Peter Stöger den Stoppuhrfetischisten am Dienstagmorgen den Gefallen getan, ein spezielles Torschusstraining anzusetzen. Schön anzusehen war's auf jeden Fall, wie die Jungs sich an vier Stationen in Torlaune ballerten. Schade, dass in einem Bundesligamatch leider meistens ein paar gegnerische Verteidiger im Weg stehen und einem die Laune verderben wollen. Aber man darf beruhigt davon ausgehen, dass diese elementare Weisheit dem Kölner Trainerstab auch schon vor dem Torlos-Rauschen im Blätterwald bekannt war, und so lassen wir die Minutenzähler einfach im Glauben, diese Trainingseinheit sei eine Folge ihrer inspirierenden Schlagzeilen gewesen. Beenden wir dieses Thema mit einem Blick in die Kristallkugel, der mit zwei erstaunlichen Visionen belohnt wird: Am Ende des Tages (irgend eines Tages) wird der FC mehr als zwei Tore geschossen haben und sechs Punkte reichen nicht zum Klassenerhalt.

Hoffnungsträger Kazu
Ein tatsächlich erfreuliches Ergebnis bringt der Blick auf die geschrumpfte Verletztenliste. Watt iss mit Paddy? Diese Frage wird leider noch länger gestellt werden müssen, aber ansonsten sind alle an Bord. Dusan Svento wird spätestens gegen den BVB eine Option im Mittelfeld sein, Kazuki Nagaswa scheint bereits in Frankfurt für eine Einwechslung bereit zu stehen. Oh ja, auf unseren japanischen Mittelfeldstrategen setze ich große Hoffnungen, seine kreativen Impulse im Spiel nach vorne haben und ganz schön gefehlt.


Bemerkenswert desinteressiert - Lanig, Martin.
Das waren noch Zeiten, damals im Mai - Gott sei Dank, lange vorbei



Frankfurt, wie sieht es eigentlich aus mit den Erfolgschancen des FC beim Verein am Main. Der Verein, der so großherzig jenen Spieler aufgenommen hat, der es wirklich so sagen muss „Das war eine Art und Weise, die nicht in Ordnung ist“ und damit seinen Rausschmiss beim FC meint, damals im Mai 2012. Recht hat er, der Martin Lanig, das war nicht in Ordnung. Die haben nämlich vergessen, ihm einen heftigen Tritt in den Allerwertesten mitzugeben zur Würdigung seiner Leistung.

Erfolgschancen? Seh' ich noch etwas größer als unser Trainer, der auf der Pressekonferenz meinte: „Es ist schon realistisch, gegen Frankfurt auch auswärts zu punkten, als gegen Bayern zu Hause“. Wenn alles passt, ein wenig Glück hinzukommt, der Lanig ein Eigentor schießt und Trapp-Ersatz Hildebrand im Tor der Hessen mal wieder einen Patzer-Tag erwischt, gibt’s noch einen Elfer für den FC, der dann mit einem hoch verdienten 4:2 Sieg im Gepäck die fröhliche Heimfahrt antritt.

Teil zwei folgt dann nach dem Spiel ...
 
 
Max Günter Jagodzinska
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