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Freitag, 23. September 2011

SPURWECHSEL - Filmprojekt der ifs Köln

Die Ungestörtheit des Autobahn-Filmgeländes Aldenhoven-Siersdorf nutzte ein Team von Studenten des BA-Studiengangs Film der "ifs internationale filmschule köln" mit Unterstützung der Produktiosfirma "action concept" zur Produktion des Kurzfilms "Spurwechsel". Dieser wird Bestandteil einer Kompilation von fünf landesspezifischen Beiträgen sein, die das übergeordnete Thema "Auf dem Weg zur Arbeit" visualisieren und im Rahmen des internationalen Projekts "HIVES" zu einem abendfüllenden Langfilm koordiniert werden.



Producerin Lisa Feltes erläuterte den Ansatz, den die Teams in Köln, Jerusalem, London, Prag und Zagreb mit grundverschiedenen Stories zur Zeit in Szene setzen: "Ausbruch aus der Routine des Alltags und die sich daraus ergebenden Optionen." Als verbindendes Element für die Langfassung war zunächst der knappe Vorbeiflug eines Meteoriten an der Erde angedacht worden. Das Szenario wurde jedoch zugunsten einer Umweltfiktion verworfen. An ein und demselben Tag vermelden Nachrichtensender in fünf Großstädten, vergleichbar "Bienenkörben" menschlischer Aktivitäten, eine misteriöse Meldung: Das Verschwinden aller Bienen wird festgestellt.





Unter der Regie von Simon Dolensky verfilmten die Kölner Studenten mit Kameramann Felix Tonnat ein Drehbuch von Stefan Zinke. Ralf, gespielt von Stefan Lampadius, lebt fernab jeglichen Anflugs von Spontaneität, monotone Routine ist sein Ding. Laut Drehbuch steht die Figur Ralf für eine Großteil der Bevölkerung. Dass es auch anders sein könnte, ahnt er vielleicht im Unterbewusstsein. Im morgendlichen Stau begegnet er am Tag X Katja, verkörpert von Sabrina Haus, mit der er über Umwege Kontakt aufzunehmen versucht. Am Ende entscheidet er sich unerwartet doch noch für eine andere Richtung.




Was soll "Spurwechsel" bewirken? Es ist die Hoffnung auf Veränderung und das Aufzeigen, wie alltäglich und einfach der Ausbruch aus der Routine eigentlich sein könnte, beschreiben die Filmemacher die Motivation. Positiv auffallend beim Dreh in Aldenhoven war, wie locker und unproblematisch die Filmstudenten das Projekt angingen.










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Max Günter Jagodzinska
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